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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Die Europäische Zentralbank könnte aufgrund der starken Abwertung des US-Dollars, die zu einer Aufwertung des Euro führt und den europäischen Exporten schadet, zu einer Zinssenkung gezwungen sein. Der Rückgang des Dollars ist auf die Besorgnis der Anleger über die Wirtschaftspolitik der USA unter Präsident Trump und die Angriffe auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve zurückzuführen. Der Artikel beschreibt geopolitische Spannungen, darunter einen diplomatischen Zwischenfall beim Weltwirtschaftsforum, bei dem EZB-Präsidentin Lagarde während der Rede des US-Handelsministers, der Europa kritisierte, den Saal verließ. Angesichts der Befürchtungen, dass politische Einmischungen die Finanzstabilität gefährden könnten, zeigen sich die Zentralbanken weltweit solidarisch mit der Fed.
Die Hannover Rück meldete für 2025 einen Anstieg des Nettogewinns um 13 % auf 2,64 Mrd. Euro und profitierte dabei von einem günstigen Naturkatastrophenjahr. Trotz des erheblichen Preisdrucks auf den Rückversicherungsmärkten bestätigte das Unternehmen seine Gewinnprognose für 2026 von mindestens 2,7 Mrd. €. Während die Preise für Sachkatastrophenrückversicherungen bei den Vertragsverlängerungen um 3,2 % zurückgingen, konnte Hannover Re durch seine breite Positionierung die stärkeren Rückgänge in bestimmten Segmenten ausgleichen. Das Unternehmen erwartet für 2026 ein mittleres einstelliges Prämienwachstum, wobei Branchenanalysten trotz des schwierigen Preisumfelds ein anhaltendes Gewinnwachstum prognostizieren.
Die geplante Abschaffung der Besteuerung des fiktiven Mietwerts in der Schweiz dürfte den Erwerb von Wohneigentum attraktiver machen, wovon insbesondere die Regionen der Westschweiz profitieren dürften. Eine Studie von Wüest Partner zeigt, dass der Erwerb von Wohneigentum in 71 % der Gemeinden (gegenüber bisher 57 %) günstiger sein wird als das Mieten, wobei das Mieten in der Zentralschweiz und in den Städten weiterhin vorteilhaft bleibt. Der Zeitpunkt der Umsetzung ist noch ungewiss, da die Bergkantone eine Verschiebung auf 2030 fordern.
Die meisten chinesischen Provinzen haben ihre BIP-Wachstumsziele für 2026 gesenkt, was auf eine erwartete Verlangsamung des Wirtschaftswachstums im ganzen Land hindeutet. Diese Veränderung lässt vermuten, dass China der technologischen Entwicklung Vorrang vor traditionellen Konjunkturmaßnahmen einräumt, während sich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt auf eine Phase moderaten Wachstums vorbereitet.
DAX-Anleger dürften aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Rentabilität von KI-Investitionen, anhaltenden Verkäufen von Softwareaktien in den USA und Rückgängen bei Edelmetallen weiterhin vorsichtig bleiben. Die Berichtssaison hat die Marktstimmung nicht verbessern können, da die massiven KI-Investitionspläne von Alphabet bei den Anlegern Unsicherheit ausgelöst haben. Angesichts anhaltender Inflationssorgen steht die Zinsentscheidung der EZB im Fokus. Marktanalysten stellen fest, dass die Sektorrotation trotz dieser Herausforderungen zur Stabilität beiträgt.
Die indonesische Wirtschaft wuchs 2025 um 5,11 % und verzeichnete damit das schnellste jährliche Wachstum seit drei Jahren, angetrieben durch eine Erholung der Binnennachfrage. Die Aussichten bleiben jedoch pessimistisch aufgrund rückläufiger Exporte, eines sich verschlechternden Investitionsklimas und der Unsicherheit, die durch das historische Tief der Rupiah und den Einbruch des Aktienmarktes verursacht wird.
Die Compagnie Financière Tradition (CFT) meldete für 2025 ein Umsatzwachstum von 6,1 % auf 1,12 Mrd. CHF, bei einem Wachstum von 11,3 % zu konstanten Wechselkursen. Der in Lausanne ansässige Finanzmakler profitierte von einer erhöhten Handelsaktivität, die durch Kurswechsel der Zentralbanken und geopolitische Unsicherheiten angetrieben wurde, obwohl die Ergebnisse leicht hinter den Schätzungen der Analysten zurückblieben. Das Unternehmen gab keinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.
Der deutsche Immobilienmarkt sendet gemischte Signale aus: Trotz einer allgemeinen Erholung des Marktes werden die Preise für Eigentumswohnungen bis Ende 2025 leicht zurückgehen. Der grundlegende Wunsch nach Wohneigentum ist zwar nach wie vor stark, doch höhere Bauzinsen haben die Erholung gebremst, da Käufer bei neuen Krediten vorsichtiger geworden sind. Branchenexperten beobachten die Transaktionsdaten genau, um festzustellen, ob sich der Aufwärtstrend fortsetzen wird, wobei es erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Immobiliensegmenten gibt.
Google plant, seine Ausgaben für künstliche Intelligenz bis 2026 auf 185 Milliarden US-Dollar zu verdoppeln, nachdem das Unternehmen starke Quartalsergebnisse und Gewinnsteigerungen verzeichnet hat. Der Artikel behandelt auch verschiedene wirtschaftliche Entwicklungen in Europa, darunter die Veröffentlichung von PMI-Daten, Zinsentscheidungen der Zentralbanken, die mögliche Fusion von Glencore und Rio Tinto sowie den aufgrund von Software-Aktienverkäufen verschobenen Börsengang von Visma in London im Wert von 19 Milliarden Euro. Weitere Themen sind geopolitische Entwicklungen, Unternehmensgewinne und regulatorische Fragen in verschiedenen Ländern.
Der Artikel befasst sich mit der aktuellen Debatte in Deutschland darüber, ob die Deutschen zu wenig arbeiten. Ökonomen und Politiker diskutieren Möglichkeiten, um dem Bevölkerungsrückgang und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Experten argumentieren, dass eine Erhöhung der Arbeitszeit zwar das Wirtschaftswachstum ankurbeln könnte, politische Appelle jedoch wirkungslos sind und stattdessen systemische Reformen erforderlich sind, insbesondere im Steuer- und Transfersystem, um bessere Anreize für eine höhere Erwerbsbeteiligung zu schaffen.

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